Glossar

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Aromastoffe

Definition:

Chemische Substanzen, die für den typischen Geschmack - das Aroma - eines Lebensmittels/Nahrungsmittels sorgen

 

Herstellung

Natürliche Aromastoffe. Ausgangsstoffe sind pflanzlicher oder tierischer Herkunft.  In der Regel stammen sie nicht aus dem namensgebenden Rohstoff. Die Aromen werden über physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Prozesse gewonnen. Chemische Lösungs- und Extraktionsmittel dürfen verwendet werden und sind teilweise im Endprodukt noch nachweisbar. Natürliche Aromen sind etwa zehnmal so teuer wie künstliche Aromen.

Naturidentische Aromastoffe. Der Name verspricht mehr Natur, als das Produkt halten kann. Damit sind Laboringredienzen gemeint, die eine ähnliche chemische Struktur wie das natürliche Vorbild aufweisen. Vanillin, ein häufig verwendetes naturidentisches Aroma stammt beispielsweise aus Lignin, einem Grundelement der Zellstoffherstellung, aus dem es chemisch synthetisiert wird.

Künstliche Aromastoffe. Werden besonders in der Süßwarenindsutrie eingesetzt. Erlaubt sind sie zum Beispiel bei künstlichen Heiß- oder Kaltgetränken, süßen Soßen, Kunstspeiseeis, Brausepulver und leider auch oft bei Obstbräbden. Diese Aromastoffe sind reine Syntheseprodukte - sie haben keine Vorbilder in der belebten Natur.

 

Wir verwenden bei unseren Obstbränden keine Aromastoffe