Die Hagebutte für unseren Edelbrand

Hagebutte

Der Hagebuttenstrauch, auch Heckenrose oder Hundsrose genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse. Er wächst bevorzugt in Gärten, an Wegen, Waldrändern und Zäunen. Der Strauch kann bis zu zwei Meter hoch werden und trägt zartrosa, ungefüllt duftlose Blüten.

Die Geschichte der Rose selbst ist lang. Sie wurde wahrscheinlich erstmals im nördlichen Persien, am Kaspischen Meer oder am Golf von Persien kultiviert. Sie kam dann nach Kleinasien und Griechenland. Heute gibt es die Heckenrose in fast ganz Europa, einem Teil des gemäßigten Asiens.

Bereits die Pfahlbauern sammelten Hagebutten. Bei den Kelten wurde Hundsrosenzweige als Räucherwerk genutzt. Hippokrates empfahl die Heckenrose bei Entzündungen. Die Römer verwendeten die Rose zu verschiedenen Anlässen nicht nur als Dekoration. Nach der Römerzeit begann erst wieder Kaiser Karl der Große mit dem Wildrosenanbau zu medizinischen Zwecken. Dabei wurden auch Hagebutten genutzt. Auch Hildegard von Bingen beschrieb die Heilanwendung der Wildrose.

Das hohe Ansehen der Hagebutte könnte auch daher kommen, weil sie im Winter auch bei Frost hängen bleibt und so die Kraft der Natur zeigt und gleichzeitig einen guten Vitaminvorrat bot. Nach dem Entdecken des hohen Vitamin-C-Gehalts der Habebutten begann man mit dem kommerziellen Anbau.

In der Religion ist die Rose Sinnbild der Reinheit und Keuschheit und oft auf Marienbildern zu sehen.