Die Schwarze Johannisbeere für unseren Edelbrand

Schwarze JohannisbeereDie Heimat der schwarzen Johannisbeere ist in Mittel- und Osteuropa sowie in einigen asiatischen Ländern. Anbau findet in den Ländern der gemäßigten Zone statt. Hauptsächlich wird sie jedoch in Mittel- und Osteuropa sowie in einigen asiatischen Ländern angebaut. In Mitteleuropa kultiviert man sie seit dem 18. Jahrhundert als Beerenobst in Gärten.

Die Schwarze Johannesbeere war in der Antike völlig unbekannt, wird etwa seit Ende des 15. Jahrhunderts kultiviert. Die Bezeichnung Johannisbeere erhielt sie wohl wegen ihrer um den Johannitag - den 24. Juni - auftretenden Reifezeit.

Die zur Familie der Stachelbeerengewächse (Grossulariaceae) gehörende Schwarze Johannesbeere ist ein 1 bis 2 m hoher, intensiv und eher unangenehm riechender, kräftiger Strauch.

Schwarze Johannisbeeren gehören unter gesundheitlichen Aspekten zu den wertvollsten Beerenobst-Arten. Johannisbeeren enthalten im Übrigen wesentlich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Die schwarze Johannisbeere ist eine regelrechte Vitamin C-Bombe. Schon 35–40 Johannisbeeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C.

Der Strauch der Schwarzen Johannisbeere verströmt einen Geruch, den viele als unangenehm empfinden und der ihm auch die volkstümliche Bezeichnung «Wanzenbeere» und «Bocksbeere» eingebracht hat. Trotz dieses schlechten Rufs wird ein Blütenknospenextrakt der schwarzen Johannisbeere in der Parfümerie-Industrie verwendet, der dem Parfüm eine fruchtige Note verleiht.