Die Walnuss für unseren Edelgeist

WalnussDer Walnussbaum gehört zu den zu den ältesten Bäumen der Erde. Der genaue Ursprung der Walnüsse ist unbekannt, aber mit aller Wahrscheinlichkeit Mittelasien. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Walnuss seit über 9.000 Jahren als Nahrungsmittel genutzt wird.

Die Römer lernten ihn über die Griechen kennen und haben ihn in ihren Gärten eingeführt. Etwa 800 Jahre nach Christus gelangten sie in das Gebiet nördlich der Alpen. Die Walnuss galt in der griechischen wie in der römischen Mythologie als Speise der Götter wo durch sie später bei den Botanikern den lat. Zunamen regia (königlich) bekam. Noch heute werden zur Weihnachtszeit vergoldete Walnüsse an Christbäume gehängt.

Die deutsche Bezeichnung Walnuss hat nichts mit dem Wal zu tun, sie bezieht sich auf die Herkunft des Baumes. Als Walche' bezeichneten die Germanen ihre Nachbarn aus Gallien und von dort fand die Walnuss ihren Weg nach Deutschland. Aus Walsche Nuss' wurde die Walnuss.

Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad verdrängten sie die Haselnussbäume und sind vor allem in Süddeutschland häufig in Dörfern und bäuerlichen Obstgärten zu finden. Mittlerweile steht die Walnuss auch an Waldrändern oder in Streuobstanlagen.

In der Naturheilkunde gehört die Walnuss zu den blutreinigenden Pflanzen, vor allem die getrockneten und zerstampften Blätter des Baums. Sie wirken positiv auf Leber, Blase, Nieren, Darm und Haut.

Der Walnussbaum ist eines der wertvollsten und begehrtesten Edelhölzer für Möbel und Innenausbau, Orgel- und Klavierbau, Kunstgegenstände vor allem auch in Kirchen (Schnitzereien und Drechslerarbeiten aus Renaissance, Barock und Rokoko), auch für Furnier, Parkett und Täfelungen.